Die Gründung

Das Angebot, Badminton zu spielen, erwies sich bald nach der Gründung 1985 durch vier Jugendliche und Abteilungsleiter Gerritzen als zugkräftig. In den Jahren bis 1990 (Verbandsbeitritt) wuchs eine Abteilung von 50 Mitgliedern heran. Turniere gegen ebenfalls nicht im Verband organisierte Vereine boten Gelegenheit zum Vergleich. Jährlich und bis in die heutige Zeit zeigen die Spiele zur Vereinsrangliste die Spielstärke der GSVer untereinander an. Mit 66 Mitgliedern ist Badminton die größte Abteilung des Vereins. 1994 avancierte der GSV zu dem Verein mit den meisten aktiven Seniorenmannschaften im Kreis. Leider gelang es nur diese eine Saison, drei Mannschaften aufzubieten.

Geselligkeit und Sport

Die Abteilung Badminton verdankt ihren Erfolg zu einem erheblichen Teil Aktivitäten außerhalb der Halle. Gute Resonanz bei den jugendlichen finden die jährlich stattfindenden Zeltlager, die den kameradschaftlichen Zusammenhalt fördern. Ebenso traditionell ist die Abteilung entweder Veranstalter oder treibende Kraft eines jährlichen Sommergrillfestes (Thinkplatzfete) für den ganzen Verein. Wanderungen, Radtouren, Zusammensein nach dem Training und zeitweise Basketball runden das Programm ab. Mit der zunehmenden Bedeutung des Leistungssportes traten die Mannschaften mehr als integrative Einheiten in den Vordergrund.

Badminton im Verband

Jahrelang wurde Aufbauarbeit ohne Mitgliedschaft im Verband und ohne die Teilnahme am Punktspielbetrieb sehr erfolgreich geleistet. Dennoch war dies einigen Mitgliedern nicht genug.

1990 schloß sich der GSV dem Deutschen Badmintonverband an, um an Punktspielen und Turnieren des Verbandes teilnehmen zu können. Dieser Schritt mit den daraus resultierenden finanziellen Belastungen war nur möglich, da eine Subventionierung der Basketballabteilung am Widerstand vor allem der Funktionäre der Badminton- und der Wanderabteilung gescheitert war Leider hatte dies auch den Vereinswechsel der Basketballer zur Folge. Die Saison 91/92 beschloß die Seniorenmannschaft in der zweiten Kreisklasse mit einem zuvor nicht erwarteten zweiten Platz. 92/93 spielte der GSV schon mit zwei Senioren- und einer Jugendmannschaft, letztere wurde allerdings nur eine Saison aufgeboten. Diesmal genügte der ersten Mannschaft der zweite Platz zum Aufstieg in die erste Kreisklasse. Siege und hervorragende Plazierungen in Ranglisten und Meisterschaften des Kreises zeigen den hohen Stellenwert des GSV im Kreis Holzminden. 93/94 wurde der GSV von einer Seniorenmannschaft in der ersten und zwei Teams in der zweiten Kreisklasse vertreten. Das Team in der ersten Kreisklasse belegte den zweiten Rang, die beiden anderen Teams landeten im Mittelfeld. Schon wieder reichte der zweite Platz der ersten Mannschaft zum Aufstieg, diesmal in die Kreisliga. Damit brach eine neue Ära an, weil nach 10 Jahren im GSV nun erstmals mit Naturfederbällen gespielt wurde.

Das Saisonende 96/97 brachte beiden Seniorenteams den Aufstieg. Zugegebenermaßen wurde dies begünstigt durch die Einführung der Bezirksklassen, so daß aus der 2. Kreisklasse Team 11 als zweiter in die 1. Kreisklasse und Team 1 aus der Kreisliga als vierter in den Bezirk aufsteigen konnten.

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